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Im Ansatz gut, aber kein Atem für ein Epos ...
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"Reise der Verdammten" (OT: Voyage of the Damned), USA / England 1976, Regie: Stuart Rosenberg.
Produktion: Associated General
Produzent: Robert Fryer
Buch: Steve Shagan und David Butler nach einem Buch von Gordan Thomas und Max Morgan-Witts
Kamera: Billy Williams (B.S.C.)
Musik: Lalo Schifrin
Schnitt: Tom Priestley
Kostüme: Phyllis Dalton; von Bermans & Nathans Ltd.
BESETZUNG: Max von Sydow (Kapitän Schroeder), Faye Dunaway (Denise Kreisler), Oskar Werner (Doktor Egon Kreisler), Lee Grant (Lillian Rosen), Katharine Ross (Mira Hauser), Maria Schell (Frau Hauser), Orson Welles (José Estedes), James Mason (Dr. Juan Remos), Ben Gazzara (Morris Troper) etc.
Sprachen: Deutsch und Englisch - jeweils in Dolby Digital 2.0
Untertitel: Deutsch (ausblendbar)
FSK 12
Format: 1.78:1 (16:9 Widescreen anamorph codiert), Ton und Bild auf Video-Niveau gut ausreichend (4+)
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1977 Academy Award Nominations:
o Beste Nebendarstellerin: Lee Grant
o Beste Filmmusik: Lalo Schifrin
o Bestes adaptiertes Drehbuch: Steve Shagan & David Butler
DER FILM GING JEDOCH BEI DER OSCAR-VERLEIHUNG LEER AUS.
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Zum Inhalt:
In der Tat gibt Stuart Rosenberg ("Der Unbeugsame" 1967, "Brubaker" 1980) dem Zuschauer mit diesem Melodram Geschichtsunterricht:
Im Mai 1939 brechen 937 Juden von Hamburg aus auf der "SS St. Louis" nach Havanna auf. Sie wissen nicht, dass sie Opfer eines berechnenden Propaganda-Akts von Goebbels sind, der ungültige Visa hat ausstellen lassen und genau weiß, dass die Flüchtlinge niemals von Bord kommen werden - Kuba lehnt ab, Franklin D. Roosevelt ebenfalls (er beruft sich auf den "Immigration Act" von 1924, der nur eine bestimmte Quote an Zuwanderern erlaubte) und Kanada auch. Der Film schildert nun den Verlauf dieser Schiffsreise mit den Mitteln des Starkinos.
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Zur Kritik:
Stuart Rosenberg Passagiere der REISE DER VERDAMMTEN sind überwiegend Menschen, die aus Konzentrationslagern entlassen wurden und nun glauben hoffen (wollen), das Schlimmste hinter sich gelassen zu haben. Er beschäftigt sich dabei eingehend in 151 Minuten mit den Träumen, Sehnsüchten und Hoffnungen dieser Menschen und zeigt, wie sie damit umgehen als am Ende die Hoffnungen auf Errettung so gut wie zerplatzen. Gerade bei der Entwicklung der Vielzahl von Charakteren an Bord entwickelt der Film große Längen und droht immer wieder langweilig zu werden. Vielleicht wäre Rosenberg besser dran gewesen, sich eine bis zwei Familien und deren Hintergründe festzulegen.
So kann der Film trotz seines großen Star-Ensembles nur teilweise überzeugen. Insgesamt leider nicht mehr als guter Durchschnitt!
Grandios: Max von Sydow als Kapitän Schroeder, Orson Welles als José Estedes und Helmut Griem als überzeugter, denunzierender Parteimann!
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9 / 15 Punkten (3+)
Eine Rezension von Kai Kuehn "Godfather" Hamburg
vom 20. November 2008
Kundenrezensionen:
1. Im Ansatz gut, aber kein Atem für ein Epos ... (die aktuell angezeigte Rezension)
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