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Man schlägt um den
schwarzen Punkt einen Kreis,
dessen Radius r genau bis
zur Mitte der Vierung bzw.
zum diagonalen
Kreuzungspunkt der vier
umliegenden Pfeiler reicht.
(Der Radius dieses Kreises ist
nicht identisch mit dem
Radius der Kreise der Blume
des Lebens, sondern deutlich
kleiner.) Jetzt offenbart sich
eine erstaunliche harmonikale
Gliederung des gesamten
Kirchenschiffs, die zeigt, dass
dessen Maße und Größe
keineswegs beliebig sind.
11. Die harmonikale Gliederung des Kirchenschiffs vom Heiligen Zentrum aus
Wie auf der Abbildung erkennbar, passen in das Längsschiff genau 3 vollständige,
einander berührende (oder 6 halbe) Kreise, in das Querschiff genau 2 vollständige
(oder 4 halbe) Kreise mit ebendiesem Radius. Die 3 Portale (links, rechts und unten)
sowie die halbrunden Chorkapellen (oben) sind dabei jeweils ausgenommen. Die
Rundung des Chors wird vom obersten Kreis genau umschlossen. Im
Zahlenverhältnis 2:3 zwischen Quer- und Längsschiff liegt harmonikal die Quinte
verborgen. Und das Heilige Zentrum selbst (schwarzer Punkt) gliedert das
Längsschiff im Verhältnis 2:4 Halbkreise bzw. 1:2 Ganzkreise, also nach der Oktave.
Diese Gliederung kann kein Zufall sein, zumal sich im Kirchenschiff auch noch an
vielen anderen Stellen harmonikale Verhältnisse finden. Wir erhalten nun eine
Antwort auf die Frage, warum die Vierung der Kathedrale rechteckig und nicht, wie
bei anderen Kirchen üblich, quadratisch ist. Denn der Kreisradius r (obige Abbildung)
ist an die Größe des Rechtecks gebunden.
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