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des Lebens wie eine Schablone über das Labyrinth, so zeigt sich die
Übereinstimmung in der Gliederung zwischen beiden.
Interessanterweise gibt es eine Entsprechung zwischen der Westrose über dem
Königsportal und dem Labyrinth: Würde man es in die dritte Dimension nach oben
klappen, so wäre es in Lage und Größe deckungsgleich mit der Fensterrose des
Westportals.
Je nach Lichteinfall erscheint Jesus, der in der Mitte der Westrose abgebildet ist, im
Zentrum des Labyrinths auf dem Fußboden. Und genau am 15. August, also an
Mariä Himmelfahrt, fallen vom zentralen Fenster des Triptychons über dem
Westportal die Umrisse der Maria mit ihren farblichen Schattierungen ebenfalls in das
Zentrum des Labyrinths. Dabei handelt es sich natürlich nicht um einen Zufall,
sondern um wohlkalkulierte Absicht, zumal Notre Dame de Chartres Maria geweiht
ist. Demzufolge darf man davon ausgehen, dass auch die Lage des Heiligen
Zentrums als Entsprechung zum Labyrinth-Inneren bewusst gewählt wurde.
13. Ungewöhnliche Zahlenverhältnisse im Labyrinth
Der Weg durch das Labyrinth hat 34 Drehungen eine bedeutsame Zahl. 33 steht
immer für den Wechsel in eine andere Bewusstseinsdimension, mit der 34 ist der
Wechsel vollzogen und das Neue beginnt. Jesus verließ im 34. Lebensjahr die Erde.
Die Freimaurer kennen ebenso wie die ägyptischen Mysterien 33 Einweihungsstufen
bis zum höchsten Grad der Bewusstwerdung. An manchen Kathedralen, besonders
deutlich und präzise zum Beispiel in Metz, haben Steinmetze diese 33 Stufen in
Figuren dargestellt.
Die Zahlen 33 und 34 spielen auch in der Quantentheorie eine Rolle, denn sie bilden
die rechnerische Grundlage für den sog. Quantensprung. Das Plancksche
Wirkungsquantum hat die Formel: h = 6,626 x 1034 Joule/Sekunde. Das bedeutet,
ein Elektron kann nur bestimmte Energiepakete oder -quanten aufnehmen, deren
Größe durch die Formel vorgegeben ist. Nach Aufnahme eines solchen
Lichtquantums springt es auf ein höheres Energieniveau. Die Plancksche Formel
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