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16. Zusammenfassung
Die monumentalen Maße der Kathedrale, errichtet im Kleinstädtchen Chartres,
zeigen, dass der Kirchenbau nicht, wie moderne Gebäude, am Bedarf orientiert,
sondern Teil eines größeren Gesamtplans war, der auch die anderen gotischen
Notre-Dame-Kathedralen im Umkreis von 150 Kilometern um Paris umfasst.
Durch Anwendung der Heiligen Geometrie, insbesondere der Blume des Lebens,
konnte das seit drei Jahrhunderten verschollene Heilige Zentrum im Chor des
Kirchenschiffs genau lokalisiert werden. Von diesem Ort der von der Vierung aus
spiegelbildlich zur Mitte des Labyrinths liegt wurde die Urkirche einst geostet, also
entworfen und geplant. Die Blume des Lebens und weitere geometrische
Untersuchungen zeigen die perfekte harmonikale Gliederung des Kirchenschiffs
nach Oktave und Quinte sie offenbaren den Kosmos von Chartres, die vollendete
ästhetische Ordnung der Kathedrale.
17. Literatur
Klug, Sonja Ulrike: Kathedrale des Kosmos. Die Heilige Geometrie von Chartres. München:
Hugendubel, 2001.
Melchizedek, Drunvalo: Die Blume des Lebens. Band 1 und Band 2. Burgrain: Koha, 1999
und 2000.
Merz, Blanche: Orte der Kraft. Stätten höchster kosmoterrestrischer Energie. Aarau: AT-
Verlag, 1999.
Oslo, Alan: Die Geheimlehre der Tempelritter. Geschichte und Legende. Düsseldorf:
Patmos, 1999.
Platon: Timaios. In: Sämtliche Werke. Übersetzt von Franz Susemihl. Berlin: L. Schneider,
1940.
18. Über die Autorin
Dr. Sonja Ulrike Klug ist seit 1991 als freie Schriftstellerin tätig, wobei ihr besonderes
Interesse dem kosmischen Charakter der Naturgesetze, der Heiligen Geometrie und
dem spirituellen Erbe der Menschheit gilt.
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