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Die Kathedrale von Chartres.

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4 3. Prototyp gotischer Kathedralen Mit seinen gigantischen Ausmaßen – die Türme sind ca. 115 Meter hoch, das Kirchenschiff ist ca. 130 Meter lang und 48 Meter breit – ist Chartres eine der größten Kathedralen des Abendlandes und gewissermaßen der Prototyp für alle späteren gotischen Kathedralen. Die europäische Gotik nahm in Frankreich in St. Denis und Chartres ihren Anfang. Im Umkreis von nur 150 Kilometer um Paris finden sich ca. 200 weitere größere und kleinere gotische Kirchen. Die „Notre-Dame“-Kathedralen von Bayeux, Rouen, Amiens, Laon, Reims, Paris, Chartres und Evreux bilden, wie Louis Charpentier festgestellt hat, das Sternbild der Jungfrau auf der Erde ab und sind alle Maria geweiht; hierin ruhen, wie man vermuten darf, noch weitere unerschlossene Geheimnisse, die auf Beziehungen zwischen Astronomie und Architektur hinweisen.   Fest steht schon heute, dass die kunsthistorische Behauptung, es gebe eine architektonische Entwicklung von der Früh-, über die Mittel- zur Spätgotik, falsch ist; auch sind frühe gotische Kirchen nicht niedrig, und späte nicht unbedingt hoch. Denn Chartres beweist in allem das Gegenteil: Die Kathedrale ist nicht nur eine der ersten gotischen Kirchen, sondern zugleich eine der größten, höchsten und in ihrer Gestaltung vollkommensten; sie demonstriert eindrucksvoll, dass sich das Wissen um den Bau solcher Kirchen (Stil und Statik) nicht peu à peu entwickelt haben kann, sondern von Anfang an vollständig vorhanden war. Dieses Wissen speist sich aus unbekannter Quelle. Es gibt jedoch Vermutungen und einige Spuren, die zu den Templern führen. 4. Der Weg der Templer Über die Templer ist viel geschrieben und spekuliert worden. Sie sollen geheimes Wissen besessen und im frühen Mittelalter in ihrer Organisation genutzt und verbreitet haben; häufig werden sie auch in Verbindung mit dem Heiligen Gral gebracht.  
  
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