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7. Die Blume des Lebens
Diesen Ansatz fand ich in der Anwendung der Blume des Lebens auf das
Kirchenschiff. Die Blume des Lebens in den letzten Jahren durch das gleichnamige
Buch von Drunvalo Melchizedek erst wieder bekannt geworden ist eines der
geometrischen Urmuster, welches zum uralten Menschheitswissen gehört, das lange
verschollen war und erst jüngst wiederbelebt wurde. Die Blume des Lebens findet
sich nachweislich bereits in Ägypten, und zwar am Osireion, einem viele
Jahrtausende alten, zum Tempelkomplex von Abydos gehörenden Bereich, und
ebenso in den Aufzeichnungen Leonardo da Vincis und Giordano Brunos.
Die Blume des Lebens
Die Blume des Lebens besteht aus einem Kreis
in der Mitte, der metaphysisch als Gott
interpretiert wird. Um diesen Kreis herum
ordnen sich in gleichmäßigen Abständen
konzentrisch weitere Kreise an, bis es
insgesamt 19 Kreise sind, die von zwei Kreisen
umschlossen werden. Die Vervielfachung des
ursprünglichen göttlichen Kreises in der Mitte
symbolisiert die Entfaltung Gottes in den
Kosmos bzw. dessen Erschaffung durch
Anwendung eines immer gleich bleibenden
Prinzips, nämlich der Hinzufügung weiterer
gleichgroßer Kreise in gleichen Abständen, die
durch die Schnittpunkte vorgegeben sind.
Die Blume des Lebens ist nicht nur zwei-,
sondern auch dreidimensional (in Form von
Kugeln) und unendlich weiter fortführbar zu
denken. Aus der Blume sind durch
Verbindung entsprechender Linien einerseits
alle platonischen Körper (Tetraeder, Würfel,
Oktaeder, Ikosaeder und Dodekaeder) zu
gewinnen, und andererseits entspricht sie
auch dem Schöpfungs- bzw. Entstehungs-
Achtzelliger Fötus
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